Lachsblanquette nach Cyril Lignac: der unschlagbare Trick für eine cremige Senfsauce

Lachsblanquette: das unkomplizierte Familiengericht zum Genießen

Wer ein Gericht sucht, das die ganze Familie an den Tisch bringt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, liegt mit der Lachsblanquette goldrichtig. Cremige Sauce, zart schmelzende Fischstücke, weiche Gemüsebissen – alles in überschaubarer Zeit auf dem Tisch. Das Gericht lehnt sich an die klassische Blanquette an, tauscht aber das Kalbfleisch gegen einen Fisch, der schnell und gleichmäßig gar wird. Das Ergebnis ist ein geselliges Abendessen, das wärmt und Freude macht.

Das Grundprinzip bleibt immer gleich: eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl, Gemüsebrühe zum Binden, Crème fraîche für die Samtigkeit und ein Hauch Senf für das gewisse Etwas. Dazu kommen Karotten, Lauch oder Champignons – ganz nach Lust und Laune. Technisch anspruchslos, aber geschmacklich überzeugend. Das Geheimnis liegt in niedrigen Temperaturen und einem präzisen Timing, das den Lachs zur Geltung bringt.

Einfaches Rezept für Lachsblanquette: Zutaten und Zubereitung im Überblick

Für eine großzügige Lachsblanquette braucht man 6 in Würfel geschnittene Lachsfilets, 3 Karotten, 2 Stangen Lauch und 1 Schalotte. Dazu kommen 20 g Butter für die Pfanne sowie 40 g Butter und 2 Esslöffel Mehl für die Sauce. Außerdem: 30 cl Gemüsebrühe, 40 cl Crème fraîche, 2 Esslöffel körniger Senf, 1 Spritzer Zitronensaft, Petersilie, Salz und eine Fünf-Beeren-Mischung. Dazu passt am besten eine Portion Reis.

Karotten schälen, in Scheiben schneiden und 20 Minuten dämpfen. Den Lauch 5 Minuten blanchieren. In einer Pfanne die Schalotte anschwitzen, dann Karotten, Lauch und Lachs in 20 g Butter etwa 5 Minuten unter vorsichtigem Rühren garen. Für die Sauce: 40 g Butter schmelzen, Mehl einrühren, nach und nach 30 cl Brühe angießen und unter Rühren andicken lassen. Crème fraîche und Senf unterrühren, würzen, Petersilie hinzufügen, alles mit der Sauce überziehen und mit Zitronensaft sowie Reis servieren.

Lachsblanquette: sanfte Garung für eine seidige Sauce

Die Hitze macht den entscheidenden Unterschied. Sobald die Sauce fertig ist, unbedingt das Aufkochen vermeiden – sonst trennt sie sich. Wer eine noch geschmeidigere Konsistenz möchte, kann abseits der Herdplatte zwei Eigelb einrühren und anschließend vorsichtig erwärmen, ohne die Sauce jemals kochen zu lassen. Genau das ist der Geist einer frühlingshaften Fischblanquette. Den Lachs am besten zuletzt hinzufügen, sanft durchziehen lassen und dabei die Sauce gleiten statt kräftig rühren.

Die Variante im Stil von Cyril Lignac setzt auf puren Genuss: körniger Senf, reichlich Crème fraîche, hausgemachte Gemüsebrühe, ein Bouquet garni und Champignons. Die Mengenangaben für 4 Personen sehen 45 cl flüssige Sahne, 4 Esslöffel Senf und 30 cl Brühe vor. Zunächst werden die Champignons mit der Zwiebel angebraten, dann kommt die Mehlschwitze, anschließend wird mit Brühe abgelöscht, und zuletzt werden Gemüse, Sahne und Senf vereint, bevor der gewürfelte Lachs dazukommt. Unkompliziert und außerordentlich befriedigend.

Womit servieren und welche Varianten eignen sich für Ihre Lachsblanquette?

Am besten schmeckt die Lachsblanquette mit weißem Reis oder Pilawreis, der die Sauce wunderbar aufsaugt – ein garantierter Erfolg. Auch frische Tagliatelle oder Salzkartoffeln passen hervorragend dazu. Für eine frühlingshafte Note sorgen weiße und grüne Spargeln, Frühlingszwiebeln oder Erbsen, ganz im Sinne einer zarten Fischblanquette. Das Gemüse bleibt dabei weich und bissfest, der Fisch behält sein perlmuttfarbenes, zartes Fleisch.

Für ein makelloses Ergebnis empfiehlt es sich, das Gemüse zunächst separat zu garen, um die Konsistenz besser kontrollieren zu können, und es erst dann in die Sauce zu geben. Den Herd kurz vor Ende ausschalten und zwei bis drei Minuten ruhen lassen: Die Restwärme beendet die Garung sanft und gleichmäßig. Für Kinder einfach die Senf-Menge reduzieren oder eine kleine Kelle Sauce mit etwas Gemüse pürieren. Wenige Handgriffe – aber beim Probieren merkt man sofort den Unterschied.

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