Sonnenschutz im Test: Was die Verbraucherorganisation herausfand
Jedes Frühjahr stellt sich dieselbe Frage: Welche Sonnencreme schützt wirklich zuverlässig – und muss es dafür zwingend ein teures Produkt sein? Eine aktuelle Untersuchung von 14 Sonnencremes liefert eine überraschend klare Antwort. Ein günstiges Produkt schlug dabei sogar etablierte Premiummarken.
14 Produkte im Direktvergleich
Für den Test wurden insgesamt 14 Sonnenschutzmittel aus verschiedenen Preisklassen unter die Lupe genommen. Dabei spielte nicht nur der Lichtschutzfaktor eine Rolle. Auch Hautverträglichkeit, Textur, Einziehverhalten und der tatsächlich gemessene UV-Schutz flossen in die Gesamtbewertung ein.
Teure Produkte schnitten keineswegs automatisch besser ab. Manche Mittelklasse-Cremes erzielten solide Ergebnisse, während einige hochpreisige Varianten hinter den Erwartungen zurückblieben.
Die überraschende Siegerin: Eine Budgetoption
Das Ergebnis sorgte für Aufsehen: Den Gesamtsieg holte sich ausgerechnet eine preiswerte Sonnencreme, die in vielen Drogerien und Supermärkten erhältlich ist. Das Produkt punktete besonders bei der gleichmäßigen Schutzwirkung und der angenehmen Anwendung auf der Haut.
Gerade für Familien, die im Frühling und Sommer größere Mengen Sonnencreme benötigen, ist das eine erfreuliche Nachricht. Wer spart, muss beim Schutz also keine Abstriche machen.
Worauf beim Sonnenschutz wirklich zu achten ist
- LSF-Angabe prüfen: Für den Alltag empfiehlt sich mindestens LSF 30, im Urlaub oder bei intensiver Sonneneinstrahlung LSF 50+.
- UVA- und UVB-Schutz: Ein gutes Produkt schützt gegen beide Strahlungsarten – nicht nur gegen UVB.
- Regelmäßiges Nachcremen: Selbst die beste Creme verliert nach dem Schwitzen oder Baden an Wirkung.
- Hauttyp berücksichtigen: Empfindliche oder zu Akne neigende Haut reagiert unterschiedlich auf verschiedene Formulierungen.
Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt zum Umsteigen
Viele Menschen greifen erst im Hochsommer zum Sonnenschutz – dabei beginnt die relevante UV-Belastung je nach Region bereits im März und April spürbar anzusteigen. Gerade im Frühling unterschätzen viele die Intensität der Sonnenstrahlung.
Der Test zeigt: Es lohnt sich, rechtzeitig das passende Produkt auszuwählen. Und wer dabei noch Geld spart, ohne Kompromisse beim Schutz einzugehen, macht schlicht alles richtig.
Fazit: Preis ist kein Qualitätsmerkmal
Das wichtigste Ergebnis des Tests lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ein hoher Preis garantiert keinen besseren Sonnenschutz. Die Budgetoption bewies eindrucksvoll, dass effektiver UV-Schutz keine Frage des Geldbeutels sein muss – vorausgesetzt, man wählt das richtige Produkt.
Wer beim nächsten Einkauf ins Regal greift, sollte also weniger auf das Markenlabel achten und mehr auf die tatsächlichen Testergebnisse vertrauen.












