Schoko-Bons selbst machen zu Ostern: Die verblüffende und günstigere Alternative
Was wäre, wenn der Star im Osterkörbchen dieses Jahr selbst gemacht wäre? Mit ein paar einfachen Zutaten aus dem Vorratsschrank lassen sich pralinégefüllte Pralinen zaubern, die den berühmten Schoko-Bons von Kinder zum Verwechseln ähnlich schmecken – und das zu einem Bruchteil des Ladenpreises. Ein hilfreicher Richtwert: 10 kg Schoko-Bons wurden mit rund 180 € bewertet, was etwa 18 €/kg entspricht. Grund genug, auf selbst gemacht umzusteigen.
Das Versprechen dieser Hausmannskost klingt verlockend: ein verblüffend authentischer Geschmack bei deutlich schlankerem Budget. Die kompakte Größe macht diese kleinen Köstlichkeiten außerdem perfekt für die Ostereiersuche und bunt gefüllte Körbe. Dazu kommt, dass man die Zutaten selbst bestimmt – ganz ohne unnötige Zusatzstoffe.
Schoko-Bons selbst gemacht: Zutaten und benötigtes Zubehör
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Unkompliziertheit. Butter, Puderzucker, Schokolade und Pralinémasse – mehr braucht es nicht. Kein spezielles Equipment, keine Profiformen. Eine Schüssel, ein Spatel und etwas Backpapier reichen völlig aus. Das macht das Rezept auch mit Kindern problemlos umsetzbar, sogar an einem ganz normalen Abend inmitten der Ostervorbereitung.
Folgende Mengenangaben werden für gelungene selbst gemachte Schoko-Bons benötigt:
- 50 g Butter
- 40 g Puderzucker
- 40 g geschmolzene weiße Schokolade
- 50 g Pralinémasse
- 200 g Vollmilchschokolade
Schritt für Schritt: So gelingen die Schoko-Bons nach Kinder-Art
Zunächst die 50 g Butter cremig rühren, dann die 40 g Puderzucker dazugeben und alles zu einer glatten Masse aufschlagen. Anschließend die geschmolzene weiße Schokolade vorsichtig unterrühren und zum Schluss die 50 g Pralinémasse mit einem Spatel unterheben. Die fertige Masse für etwa 15 Minuten ins Gefrierfach geben, damit sie sich festigt – das erleichtert das Formen erheblich und verhindert, dass die Füllung an den Händen klebt.
Kleine Portionen abstechen und zwischen den Handflächen zu Kugeln formen. Auf Backpapier setzen und anschließend noch einmal 40 Minuten einfrieren, bis sie vollständig durchgehärtet sind. Die 200 g Vollmilchschokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Jede Kugel vollständig eintauchen, überschüssige Schokolade abtropfen lassen und auf Backpapier absetzen. Im Kühlschrank fest werden lassen – und dort auch aufbewahren, damit Textur und Geschmack erhalten bleiben.
Selbst gemacht vs. Kinder: Was kostet das wirklich?
Zur Einordnung: 10 kg industriell gefertigte Schoko-Bons kosten dem Richtwert nach rund 180 €, also ungefähr 18 €/kg. Beim Selbermachen hängt der Preis vom lokalen Einkaufspreis für Butter, Schokolade und Pralinémasse ab. Einfach alle Zutatenkosten addieren, die erzielte Menge wiegen und durch den Kilogrammpreis teilen – schon hat man den eigenen Vergleichswert. Wer Großpackungen oder Sonderangebote nutzt, kann hier besonders sparen.
Für Ostern sind diese kleinen Pralinen geradezu ideal: Sie lassen sich einzeln in Bonbonpapier einwickeln, mühelos verstecken und wunderschön in Körbchen arrangieren. Wer es dem Original noch näher bringen möchte, formt die Kugeln leicht oval. Und für eine besondere Überraschung einfach vor dem Überziehen eine ganze Haselnuss ins Innere drücken – so entsteht ein köstlicher Kern, der an das bekannte Original erinnert, ohne das Budget zu sprengen.












