Ostereier aus der Mikrowelle: Der schnelle Trick, der wirklich funktioniert
Keine Zeit mehr, in den Laden zu rennen? Kein Problem. Ostereier aus der Mikrowelle lassen sich im Handumdrehen zubereiten – ganz ohne Profi-Equipment und mit minimalem Abwasch. Die Idee eignet sich wunderbar als Bastelstunde mit Kindern und ist gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, Schokoladentafeln zu verwerten, die noch im Schrank liegen.
Die Mikrowelle ersetzt den klassischen Wasserbad-Topf, spart Zeit und vereinfacht den gesamten Prozess erheblich. Das Ergebnis: glatte, glänzende Schokoladenhohlkörper, die satt knacken, wenn man hineinbeißt. Das Prinzip ist denkbar einfach – die Genauigkeit bei der Ausführung macht den entscheidenden Unterschied.
Zunächst wird die Schokolade in kurzen Intervallen geschmolzen, anschließend durch cleveres Temperieren wieder in Form gebracht und schließlich gegossen. Mit einer Silikonform für Ostereier oder wiederverwendeten Eierschalen entstehen hohle oder gefüllte Eier ganz nach Geschmack. Der gesamte Ablauf gliedert sich in drei überschaubare Schritte.
So schmilzt und gießt man Ostereier aus Schokolade in der Mikrowelle
Brechen Sie die Hälfte einer Backschokoladentafel in eine mikrowellengeeignete Schüssel. Erhitzen Sie die Schokolade in 30-Sekunden-Intervallen und rühren Sie nach jedem Durchgang gründlich um, bis sie fast vollständig geschmolzen ist. Dieser Schritt geht sehr schnell – in der Regel dauert er weniger als 2 Minuten. Arbeiten Sie unbedingt in kleinen Etappen, damit die Schokolade nicht verbrennt, und lassen Sie die Restwärme die letzten Stückchen fertig schmelzen.
Für ein einfaches Temperieren geben Sie die zweite, noch nicht geschmolzene Hälfte der Tafel in die heiße Schokolade und rühren Sie so lange, bis eine glatte, handwarme Masse entsteht. Füllen Sie diese sofort in eine Silikonform oder Polycarbonatform für Ostereier, drehen Sie die Form um, lassen Sie den Überschuss ablaufen und streichen Sie die Ränder sauber ab. Lassen Sie die Eier im Kühlschrank vollständig aushärten, stürzen Sie sie dann vorsichtig und verbinden Sie die beiden Hälften, indem Sie die Ränder ganz leicht erwärmen.
Keine Form vorhanden? Schokoladeneier in echten Eierschalen gießen
Wer keine Silikonform besitzt, kann auf eine überraschend wirkungsvolle Alternative zurückgreifen: echte Eierschalen. Öffnen Sie die Eier oben, leeren Sie sie aus, waschen Sie die Schalen gründlich, entfernen Sie die dünne innere Haut und lassen Sie alles vollständig trocknen.
Schmelzen Sie die Schokolade in der Mikrowelle wie oben beschrieben, geben Sie je einen Löffel davon in jede Schale und drehen Sie diese, damit sich die Schokolade gleichmäßig verteilt. Stellen Sie die Schalen dann umgedreht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, damit der Überschuss abtropfen kann, und stellen Sie alles für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank.
Sobald die Schokolade fest ist, pellen Sie die Eierschale behutsam ab – ähnlich wie bei einem hartgekochten Ei. Gehen Sie dabei besonders vorsichtig vor, damit die Schokolade nicht reißt. Diese Methode liefert sauber geformte Hohlkörper ganz ohne Form. Nützlicher Tipp: Erscheint eine Schale zu dünn, tragen Sie vor dem Aushärten eine zweite, dünne Schicht Schokolade auf – so wird sie beim Schälen deutlich stabiler.
Hohle Eier, gefüllte Eier oder Trompe-l'œil: Was passt zu Ostern?
Wer lieber gefüllte Ostereier zum Hineinbeißen möchte, mischt einfach geschmolzene Schokolade mit Nuss-Nougat-Creme, bevor er die Form befüllt – das ergibt einen weichen, besonders leckeren Kern. Bei hohlen Eiern bieten sich kleine Überraschungen an: Mini-Süßigkeiten, knusprige Cerealien oder winzige Zettelchen mit Botschaften.
Die Hälften werden anschließend verbunden, indem man die Ränder kurz auf einer leicht erwärmten Platte andrückt, füllt und dann zusammenfügt. Besonders beeindruckend ist die Dessert-Variante als Trompe-l'œil: Füllen Sie die Schokoladenhohlkörper mit einer Creme aus Mascarpone, Puderzucker und Zitronenabrieb und legen Sie mittig eine kleine Scheibe Mango als „Eigelb" hinein.
Mindestens 2 Stunden kalt stellen, bevor das Dessert serviert wird. Das Ergebnis ist optisch beeindruckend, festlich und lässt sich genauso gut mit als auch ohne Kinderhilfe zubereiten – ein echter Hingucker am Osterabend.












