Dieser neue Discounter bricht die Preise – die Konkurrenz ist unter Schock

Wibra: Der neue Hard-Discount-Shooting-Star erobert Frankreich

Wer glaubte, beim Thema Billigläden schon alles gesehen zu haben, liegt falsch. Nach Primark, Stokomani, Action, Normal, B&M und Noz betritt jetzt ein weiterer Newcomer die Bühne – direkt aus den Niederlanden: Wibra. Der Name sagt vielen noch nichts, doch das dürfte sich bald ändern. Denn dieser Laden verspricht, zur neuen Lieblingsadresse für günstige Deko und Alltagsartikel zu werden, ohne das Portemonnaie zu belasten.

Die erste Filiale öffnete am 23. Oktober in Lambersart, im Großraum Lille. Auf einer Verkaufsfläche von 400 bis 600 Quadratmetern setzt Wibra auf ein großes Sortiment zu kleinen Preisen im klassischen Selbstbedienungsprinzip. Das Angebot richtet sich an alle, die gern stöbern:

  • Gartenartikel
  • Küchenutensilien
  • Wohnaccessoires und Dekoration
  • Kleidung und Unterwäsche

Die Preise sind dabei kaum zu unterbieten – viele Produkte bewegen sich im Bereich von einem bis fünf Euro. Die Versuchung, den Einkaufskorb zu füllen, dürfte also groß sein.

Ein Herausforderer, der auf Einkaufserlebnis setzt

Auf den ersten Blick erinnert Wibra an Stokomani mit seinem bunten Mix aus allem Möglichen. Doch der niederländische Händler hebt sich durch einen entscheidenden Unterschied ab: die Präsentation der Waren. Statt chaotischer Lagerhaus-Atmosphäre setzt Wibra auf übersichtliche, angenehm gestaltete Regale – ähnlich wie bei Action. Bummeln macht so auch beim Schnäppchenjagen richtig Spaß.

Das Unternehmen bringt dabei echte Erfahrung mit: 220 Filialen in den Niederlanden und rund fünfzig Standorte in Belgien sprechen für sich. Die Expansion nach Frankreich wird von Claudine Nachtergaele geleitet, die als Direktorin für Belgien und verantwortliche Entwicklungsleiterin für den französischen Markt fungiert.

Ergänzung statt direktem Wettbewerb mit Action?

Stellt Wibra nun eine ernsthafte Bedrohung für Action dar? Claudine Nachtergaele beruhigt: Von einer direkten Konfrontation könne keine Rede sein. Der entscheidende Unterschied liegt im Sortimentsschwerpunkt – Wibra konzentriert sich vor allem auf Textilien, was das Unternehmen klar von Action abgrenzt. Laut der Direktorin ergänzen sich beide Marken hervorragend:

  • Action punktet weiterhin mit seinem vielfältigen Gesamtsortiment
  • Wibra setzt auf Textilien als zentrales Herzstück des Konzepts

Sowohl in Belgien als auch in den Niederlanden teilen sich beide Ketten den Markt längst ohne Konflikte – ein deutliches Zeichen, dass im Discount-Segment genug Platz für alle vorhanden ist.

Weitere Filialeröffnungen in Planung?

Bleibt die Expansion auf den Großraum Lille beschränkt? Keineswegs. Alles hängt laut Claudine Nachtergaele von der Reaktion der Kunden ab. Der Plan ist klar formuliert: „Wir hoffen, 2024 mehrere Filialen zu eröffnen und bei positiver Resonanz auch Paris zu erschließen." Für Schnäppchenjäger in der Hauptstadt könnte das eine aufregende Perspektive sein.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Die Unternehmensstrategie sieht in jeder Filiale eine bewusst schlank gehaltene Belegschaft vor. Wibra setzt konsequent auf Kosteneffizienz, auch beim Personal. Bevor die große Offensive startet, will das Unternehmen den französischen Markt genau beobachten und seine Ambitionen flexibel anpassen – ganz die Taktik eines erfahrenen Händlers, der nichts dem Zufall überlässt.

Fazit: Wibra sorgt bereits jetzt für Aufregung und Neugier unter Freunden des günstigen Einkaufens. Egal ob treuer Action-Fan, Stokomani-Liebhaber oder passionierter Schnäppchenjäger – eines steht fest: Das Rennen um die niedrigsten Preise wird gerade richtig spannend. Wer Wert auf Wirtschaftlichkeit, Dekoration und clevere Angebote legt, sollte diese Entwicklung unbedingt im Blick behalten.

Author

Nach oben scrollen