Energiescheck 2026: 31 Departements werden zwischen dem 13. und 20. April beliefert
Die Zielgerade ist erreicht. Beim Energiescheck 2026 läuft nun die letzte automatische Versandphase an. Vom 13. bis 20. April verschickt die Behörde die Unterstützung an noch wartende Haushalte in 31 Departements – mit besonders hohem Volumen in den großen Ballungsräumen. Ganz Île-de-France wird in dieser Runde abgedeckt, mit Ausnahme der Seine-Saint-Denis, die bereits früher bedient wurde. Die Sendungen gehen gestaffelt raus, Gebiet für Gebiet, nach einem inzwischen fest etablierten nationalen Zeitplan.
Diese staatliche Beihilfe soll Ihre Strom-, Gas-, Heizöl- und Holzrechnungen spürbar entlasten und kann zudem bestimmte energetische Sanierungsmaßnahmen mitfinanzieren. Der Betrag bleibt unverändert und bewegt sich zwischen 48 und 277 €, abhängig vom Haushaltseinkommen und der Familienzusammensetzung – im Durchschnitt sind es rund 153 €. Der Versand erfolgt automatisch für steuerlich erfasste Haushalte, wobei Postlaufzeiten zu berücksichtigen sind. Gehört Ihr Departement zu dieser letzten Welle?
Zeitplan, Mengen und Fristen: Der offizielle Stand
Laut Wirtschaftsministerium werden 4,5 Millionen Haushalte automatisch durch die DGFiP erfasst und erhalten ihren Scheck zwischen dem 1. und 20. April 2026. Weitere 700.000 Haushalte bekommen ab dem 1. Mai eine Nachlieferung. Die Steuerbehörde übermittelt die Empfängerlisten an die Zahlungsdienstleistungsagentur ASP, die die Schecks per Post oder über digitale Optionen wie den E-Scheck und die Vorabzuweisung an den Energieversorger verschickt.
Wichtig: Das Versanddatum ist nicht gleichbedeutend mit dem Eingangsdatum. Rechnen Sie durchschnittlich mit 2 bis 4 Tagen Postlaufzeit. Der Scheck 2026 ist bis zum 31. März des Folgejahres gültig. Das zentrale Berechtigungskriterium ist ein steuerpflichtiges Referenzeinkommen von maximal 11.000 €/VE (Einkommen 2024), berechnet nach Verbrauchseinheiten. Wer nicht automatisch erfasst wurde, kann seinen Antrag noch bis zum 31. Dezember 2026 stellen.
Die Liste der 31 Departements vom 13. bis 20. April 2026
Dies ist die dritte und letzte Versandwelle, geplant für den Zeitraum 13. bis 20. April – einschließlich Ergänzungslieferungen für zwei Departements, die zuvor nur teilweise bedient wurden. Île-de-France ist in dieser Phase vollständig abgedeckt, ausgenommen die Seine-Saint-Denis (93), die bereits früher bearbeitet wurde.
- Ain (01)
- Rhône (69)
- Savoie (73)
- Haute-Savoie (74)
- Côte-d'Or (21)
- Jura (39)
- Doubs (25)
- Finistère (29)
- Morbihan (56)
- Ille-et-Vilaine (35)
- Indre-et-Loire (37)
- Eure-et-Loir (28)
- Loiret (45)
- Calvados (14)
- Eure (27)
- Haut-Rhin (68)
- Oise (60)
- Paris (75)
- Yvelines (78)
- Essonne (91)
- Seine-et-Marne (77)
- Hauts-de-Seine (92)
- Val-de-Marne (94)
- Val-d'Oise (95)
- Pyrénées-Atlantiques (64)
- Gironde (33)
- Haute-Garonne (31)
- Loire-Atlantique (44)
- Alpes-Maritimes (06)
- Übriges Isère (38)
- Übriges Bas-Rhin (67, darunter Straßburg III)
Ende April noch keinen Energiescheck erhalten?
Wenn Ihr Departement in der obigen Liste steht, heißt es zunächst abwarten bis Monatsende. Zwischen dem Versand und dem tatsächlichen Eingang vergehen erfahrungsgemäß einige Tage – manchmal etwas länger, wenn die lokale Postverarbeitung überlastet ist. Sind seit dem theoretischen Versandzeitfenster mehr als drei Wochen vergangen, sollten Sie Ihre Situation beim offiziellen Portal chequeenergie.gouv.fr überprüfen, dort einen Antrag stellen, falls Sie nicht automatisch erfasst wurden, oder bei Verlust bzw. Diebstahl ein Duplikat anfordern. Die France-Services-Stellen bieten dabei kostenlose Unterstützung an.
Was die Verwendung betrifft: Sie können den Scheck direkt für eine Energierechnung einsetzen, ihn einem Energieversorger für künftige Abrechnungen vorab zuweisen, die E-Scheck-Option nutzen oder förderfähige Sanierungsarbeiten damit (mit-)finanzieren. Bei einem Adress- oder Anbieterwechsel sollten Sie Ihre Daten unbedingt aktualisieren, um beim nächsten Mal keine Verzögerungen zu riskieren.












