Tiefkühlpommes im Airfryer: Warum Yuka manche Produkte besonders hervorhebt
Die Heißluftfritteuse hat unseren Küchenalltag verändert: schnell knusprig, weniger Fett – und der Wunsch nach einer Beilage, die nicht schwer im Magen liegt. Das Angebot an Tiefkühlpommes wächst stetig, doch die Qualität schwankt enorm. Die App Yuka bringt mit ihren Nährwertbewertungen etwas Klarheit ins Regal und hebt einzelne Produkte klar hervor.
Speziell für den Airfryer entwickelte Pommes versprechen eine goldbraune Kruste mit minimalem Fettgehalt. Doch welche Produkte halten dieses Versprechen wirklich? Zwei Referenzen stechen deutlich aus der Masse heraus – eine davon ist sogar bio und erreicht die Höchstpunktzahl.
McCain Airfryer-Pommes: 84 von 100 Punkten bei Yuka
Die klassischen Airfryer-Pommes von McCain erzielen bei Yuka die starke Bewertung von 84 von 100 Punkten. Was sie auszeichnet, ist die überschaubare Zutatenliste: 88,5 % Kartoffeln, 6 % Sonnenblumenöl sowie eine Panade von 5 % aus Mehl, Stärke und natürlichem Farbstoff wie Paprika. Stark verarbeitete Pommes hingegen enthalten oft Zuckerzusätze, Zusatzstoffe und eine dickere Panade von bis zu 15 % – genau das drückt die Bewertung nach unten.
Der Nährwertblick auf 100 g fällt günstig aus: 0,7 g gesättigte Fettsäuren, nur 0,4 g Salz und maximal 0,5 g Zucker. Zum Vergleich: Manche als Airfryer-Pommes beworbenen Produkte enthalten bis zu 7,2 g Zucker pro 100 g. Dazu kommen 3 g Ballaststoffe, 2,5 g Eiweiß und ein vertretbarer Kaloriengehalt von 170 kcal. Die Marke verspricht außerdem goldbraune, besonders knusprige Pommes – ideal zu Burgern, gegrilltem Fleisch oder einfachen Alltagsgerichten.
Picard Bio: 100 von 100 Punkten bei Yuka und Nutri-Score A
Noch beeindruckender schneidet eine andere Referenz ab: Die Bio-Pommes von Picard kombinieren einen Nutri-Score A mit der Höchstbewertung von 100 von 100 Punkten bei Yuka. Sie sind vorgegart, in einem 600-g-Beutel für vier Personen erhältlich und kosten rund 3,30 Euro. Ihr Trumpf liegt in der Schlichtheit des Rezepts und der konsequenten Ausrichtung auf gesunde Ernährung.
Obwohl diese Bio-Pommes nicht explizit als Airfryer-Produkt vermarktet werden, eignen sie sich hervorragend für diese Zubereitungsart. Für gleichmäßiges Ergebnis: eine dünne Schicht in den Korb geben, nicht überfüllen, zur Halbzeit wenden und kein zusätzliches Öl verwenden. Einfach Farbe und Textur im Blick behalten – die Knusprigkeit kommt schnell, und das Innere bleibt angenehm weich.
Airfryer: McCain oder Picard – was ist die bessere Wahl?
Wer Pommes sucht, die speziell für den Airfryer konzipiert sind, mit klar definierter Zusammensetzung und detaillierten Nährwertangaben, liegt bei McCain mit 84 von 100 Punkten richtig. Wer dagegen auf Bio setzt, die Maximalbewertung möchte und dabei das Familienbudget schonen will, findet bei den Picard-Pommes genau das passende Paket. In beiden Fällen belegt die hohe Yuka-Bewertung einen echten Qualitätsunterschied gegenüber salzigeren, zuckerreicheren oder mit Zusatzstoffen beladenen Konkurrenzprodukten.
Wer auch ohne App die richtige Wahl treffen möchte, sollte drei einfache Regeln im Kopf behalten: kurze Zutatenliste, moderate Panade, keine Zuckerzusätze oder lange Additivlisten. Und beim Kochen im Airfryer machen zwei Gewohnheiten den Unterschied: Korb nicht randvoll füllen und die Pommes zur Halbzeit durchmischen. Salz am besten erst nach dem Garen hinzufügen – und sofort servieren, damit die Knusprigkeit erhalten bleibt.












