Drei Zimmerpflanzen, die kein starkes Licht benötigen

Drei Zimmerpflanzen, die an dunklen Standorten gedeihen

Deine Wohnung hat kaum Fenster und jede neue Pflanze gibt schnell den Geist auf? Die gute Nachricht: Fehlende Lichtverhältnisse bedeuten noch lange nicht, dass du auf ein grünes Zuhause verzichten musst. Mit diesen drei Pflanzenarten schaffst du dir ein echtes Grün-Paradies – selbst im fensterlosen Bad oder dem düsteren Flur, ganz ohne aufwendige Pflegeroutinen.

Nicht jede Wohnung ist optimal zur Sonne ausgerichtet, doch das ist kein wirkliches Hindernis. Bestimmte Pflanzenarten haben sich im Laufe der Evolution an das Leben im Schatten angepasst und zeigen eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit unter schwierigen Bedingungen. Hier sind sie.

Zamioculcas zamiifolia

Die Zamioculcas ist schlicht die perfekte Pflanze für Menschen, die immer in Bewegung sind oder noch keine grünen Daumen besitzen. Ihre glänzend dunkelgrünen Blätter machen auch in den schattigsten Ecken eine gute Figur. Das Besondere daran? Die Zamioculcas speichert Wasser in ihren dicken Rhizomen und ist dadurch extrem trockenheitstolerant. Sie ist die ideale Wahl für Flure, Schlafzimmer oder Büros, wo man das Gießen gerne mal wochenlang vergisst.

  • Experten-Tipp: Wenn deine Zamioculcas keine neuen Blätter mehr treibt, prüfe, ob der Topf nicht zu groß ist. Diese Pflanzen lieben es eng – in einem kleinen Gefäß lenken sie ihre gesamte Energie in das Blattwachstum statt in die Wurzeln.

Sansevieria – die Schwiegermutterzunge

Die Sansevieria, auch als „Schwiegermutterzunge" bekannt, ist ein echter Klassiker, den jeder Pflanzenliebhaber zu Hause haben sollte. Sie gilt als eine der empfehlenswertesten Pflanzen für das Schlafzimmer, denn sie filtert nachweislich Schadstoffe aus der Raumluft. Ihre aufrechten, schwertförmigen Blätter harmonieren wunderbar mit modernen Einrichtungsstilen, und ihr Pflegebedarf ist denkbar gering. Die Sansevieria verträgt nahezu völlige Vernachlässigung, seltenes Gießen und die trockene Heizungsluft im Winter.

Epipremnum aureum

Das Epipremnum – im Volksmund oft Pothos genannt – ist wohl die vielseitigste Kletterpflanze überhaupt. Es kommt mit minimalem Licht bestens zurecht und verzeiht unregelmäßiges Gießen ohne weiteres. Seine grünen Blätter mit den charakteristischen gelben oder weißlichen Flecken bringen Leben in jeden Raum. Als hängende Pflanze eignet es sich hervorragend für hohe Regale, Borde oder Schränke, wo andere Gewächse schlicht nicht überleben würden.

Warum kommen diese Pflanzen mit wenig Licht aus?

Der Lichtbedarf einer Pflanze hängt direkt mit ihrer natürlichen Herkunft zusammen. Arten wie das Epipremnum oder die Zamioculcas wachsen ursprünglich im Unterwuchs tropischer Regenwälder. Dort, unter dem dichten Blätterdach hoher Bäume, mussten sie lernen, bei sehr diffusem Licht zu photosynthetisieren.

Kakteen und die meisten Sukkulenten hingegen stammen aus offenen, trockenen Gebieten und verlangen daher stets einen sonnigen Standort. Entscheidest du dich für „Waldpflanzen", belohnt dich die Natur mit sattem Grün ganz ohne großen Aufwand. Speichere diesen Ratgeber für deinen nächsten Pflanzenkauf – du wirst ihn gut gebrauchen können.

Author

  • Martin Rütter, geboren 1970 in Duisburg, gilt heute als der renommierteste Hundexperte im deutschsprachigen Raum. Sein Weg zum „Hundevater der Nation“ begann nicht als bloßes Hobby, sondern mit einem fundierten Studium der Tierpsychologie in Pfungstadt sowie Praktika in Wolfsgehegen und bei internationalen Experten. 1995 legte er den Grundstein für seinen Erfolg und entwickelte die Trainingsphilosophie D.O.G.S. (Dog Orientated Guiding System). Dieses System basiert auf einer gewaltfreien, individuellen Kommunikation zwischen Mensch und Hund, die die natürlichen Bedürfnisse des Tieres in den Vordergrund stellt. Heute umfasst sein Netzwerk über 100 Hundeschulen in Europa, was ihn zum unangefochtenen Marktführer in der professionellen Hundeerziehung macht.

    Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit hat Rütter durch seine Medienpräsenz Maßstäbe gesetzt. Seit 2008 ist er das Gesicht der Erfolgsserie „Der Hundeprofi“ auf VOX, in der er schwierige Fälle mit Fachverstand und einer Prise Humor löst. Seine Verdienste gehen jedoch weit über das Fernsehen hinaus: Als Bestsellerautor zahlreicher Fachbücher und durch seine ausverkauften Live-Entertainment-Shows hat er das Bewusstsein für Tierschutz und artgerechte Haltung in der breiten Masse verankert. Er engagiert sich zudem leidenschaftlich gegen illegale Welpentransporte und unprofessionelle Züchter, wodurch er sich als kritische und hochgeschätzte Instanz in der Welt der Kynologie etabliert hat.

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